Hauptseite | Musikalischer Lebenslauf | Musikalische Ausbildung | Orgel und Orgelspiel | Komposition | Werkliste | Kirchenmusikalisch-liturgische Arbeit | Vokalensemble "Mosaik" | Tage der Alten Musik Wien
Ein Werk, mit dem ich mich in meinem Studium eingehend beschäftigt habe,
ist das Requiem von Johannes Ockeghem (ca. 1410/1425 - 1497). Wann dieses entstanden
ist, wissen wir nicht genau, möglicherweise 1461 oder 1483, jedenfalls stellt es
die älteste erhaltene
polyphone Vertonung der Totenmesse dar. Da seine Entstehungszeit vor dem
Konzil von Trient liegt, folgt die Auswahl der Texte den damaligen Gepflogenheiten
des französisch-englisch-niederländischen Liturgieraumes.
Folgende Teile wurden von Ockeghem vertont:
Eine weitere Seminararbeit aus dem Bereich Liturgik befaßt sich mit dem liturgischen Dienst der Gemeinde in der Eucharistiefeier. Auch zu diesem Thema biete ich eine Literaturliste an.
Die schriftliche Prüfungsarbeit, die ich für den Abschluss meines
Orgelstudiums im Wintersemester 2004/05 verfasste, wurde von
Professor DDr. Rupert Gottfried Frieberger betreut. Sie trägt den
Titel "Die Beteiligung der Orgel am Repertoire der geistlichen Vokalpolyphonie
des 16. Jahrhunderts". (Ich
biete hier zur Einsicht das
Inhaltsverzeichnis und die zugehörige
Bibliographie an.)
Ebenfalls mit Musik des 16. Jahrhunderts beschäftige ich mich derzeit im
Rahmen meines Orgelstudiums in Amsterdam. Mein wissenschaftliches Projekt
besteht in der Erstellung einer Ausgabe (Übertragung in moderne Notation
plus Verfassen von wissenschaftlichen Begleittexten) des frühesten bekannten
in Neuer Deutscher Orgeltabulatur notierten Manuskripts. Dieses beinhaltet
überwiegend Intavolierungen (von Werken Josquins, de la Rues, Verdelots,
Senfls und Sermisys) und wird im Kärntner Landesarchiv in Klagenfurt
(GV-HS 4/3) aufbewahrt.
Ein weiterer Bereich meiner musikwissenschaftlichen Arbeit befasst sich mit
Komposition für die Liturgie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil.
Bereits in meinem Studium habe ich eine Seminararbeit zu diesem Thema verfasst,
und im Juli 2007 hielt ich auf Einladung zu einem Symposion im Rahmen des 18.
Kongresses der Internationalen Gesellschaft
für Musikwissenschaft in Zürich einen Vortrag mit dem Titel
"Liturgische Komposition in Wien im Licht der Liturgiekonstitution
Sacrosanctum Concilium und ihren Folgedokumenten".
An Wissensaustausch und fachlicher Diskussion über diese Themenbereich
habe ich jederzeit Interesse und würde mich freuen, wenn Sie diebezüglich
mit mir über meine Emailadresse
in Kontakt treten möchten.
© Manfred Novak, 2007